Nr. 11: Kennen Sie die „Offenbarung“ des Johannes?

Als ich diesen Artikel ursprünglich mal geschrieben habe, hatte ich die Offenbarung des Johannes noch nicht verstanden. Deshalb habe ich ihn gelöscht. So langsam beginne ich, die Offenbarung zu verstehen. Mein Eindruck im Moment ist, dass uns die Offenbarung des Johannes in erster Linie sagen soll, dass „das Böse“ immer subtiler werden wird und deshalb immer schwerer zu fassen sein ist. Das offensichtlich Böse ist heute nur noch in unterentwickelten Regionen der Welt Zuhause. Das kann man relativ leicht identifizieren. Aber in den westlichen Gesellschaften herrscht heute ganz viel Nebel vor.

Offenkundiger sexueller Missbrauch ist heute zum Beispiel immer noch ein Problem. Wenn Frauen sexuell missbraucht werden, steht die öffentliche Meinung trotzdem oft gegen diese missbrauchten Frauen. Gleichzeitig gibt es Frauen, die sexuellen Missbrauch vortäuschen, um Vorteil daraus zu schlagen. Und gleichzeitig wird das, was ich als sexuellen Missbrauch empfinde, von vielen Menschen – auch Frauen! – als Prüderie empfunden. Wie ist es denn nun?

Gleichzeitig gibt es Missbrauch, der überhaupt nicht als solcher erkannt wird, sondern sogar als „gesellschaftsfähig“ gilt.

Meiner Einschätzung nach kann sich heute gegen „das Böse“ nur schützen, wer blitzwach und sehr bewusst ist. Mein Eindruck ist, dass die Offenbarung des Johannes meine Einschätzung bestätigt.

Das sind meine momentanen Gedanken zur Offenbarung des Johannes. Mal gucken, ob ich diesen Artikel irgendwann noch einmal schreiben werde…

Das ist der Stand vom 16. Mai 2017.

KatrinNr. 11: Kennen Sie die „Offenbarung“ des Johannes?