Nr. 25: Kennen Sie die größten Stolpersteine für die Liebe?

Wenn Sie sich nach Liebe sehnen, seien Sie sich gewiss: Sie sind mit diesem Wunsch nicht allein. Tatsächlich glaube ich, dass es nur sehr, sehr wenige Menschen gibt, die wirklich „Liebe satt“ in ihrem Leben haben. Das kann man schon daran erkennen, dass der Markt, der die Liebessuchenden bedienen will, riesig ist. Ich denke dabei nicht nur an die vielen Partner- und Kontaktbörsen, die es wie Sand am Meer gibt und die auch fleißig von Verheirateten und Liierten frequentiert werden, sondern insbesondere an die diversen Branchen, die Schönheit, Schlankheit und Fitness verkaufen mit der meist unverhohlenen Verlockung, dass nur wer schön, schlank und fit ist auch Liebe bekommt. Und letztlich liefert die Konsumindustrie weit mehr, als der Mensch eigentlich zum Leben braucht, und fast alles, was darüber hinausgeht, fungiert als Liebesersatz: Shoppen, Genuss und Konsum, um das Liebesdefizit zu betäuben, auszugleichen oder zumindest erträglich zu machen.

Es wird Sie nicht überraschen, wenn ich jetzt schreibe, dass all das allenfalls minimal etwas daran ändern kann, wie viel Liebe Sie in Ihrem Leben erfahren, oder? Denn wenn Sie schon einige meiner Artikel gelesen haben, wissen Sie ja: Der einzige Ansatzpunkt dafür, in Ihrem Leben wirklich etwas zu verändern, ist Ihr ureigenstes Inneres. Alles andere ist Dekoration, die hübsch sein kann, die aber in der Sache allenfalls geringfügig etwas ändern kann.

Mangel an Selbstliebe

Der größte Stolperstein für die Liebe ist ein Mangel an Selbstliebe. Wer sich selbst nicht liebt, kann keine Liebe geben und auch keine Liebe empfangen. Mit anderen Worten: Ein Mangel an Selbstliebe kann nie durch „Liebe von außen“ ausgeglichen werden. Wer also glaubt, die eigenen Gefühle des Unglücklichseins, der Unsicherheit und der Wertlosigkeit oder generell den fehlenden Lebensmut durch einen Partner ausgleichen zu können, begeht einen folgeschweren Irrtum. Denn eine Partnerschaft, die auf dieser Basis eingegangen wird, führt schnurstracks in die Abhängigkeit, was nichts mit Liebe zu tun hat und was die Partnerschaft früher oder später vor große Schwierigkeiten stellt. Das mag auf einer bewussten Ebene den meisten klar sein. Dennoch wird ein Großteil der Beziehungen auf einer unterbewussten Ebene von genau diesem Abhängigkeitsmuster regiert. Spätestens wenn dieses offen zutage tritt, müssen sich beide Partner jeweils ihre eigenen Defizite ansehen, dafür die volle Verantwortung übernehmen und diese Defizite jeweils für sich aufarbeiten. Geschieht dies nicht, bedeutet das das sichere Aus für eine lebendige Beziehung. Wenn nämlich beide Partner darauf bestehen, dass ihre Bedürfnisse vom jeweils anderen erfüllt werden, entsteht ein zäher Machtkampf, der früher oder später jedes zarte Gefühl und jede Lust vertreibt. Hat dieser Machtkampf erst einmal ein paar Jahre angehalten, schaffen die wenigsten Paare den „Turn-around“, der die Beziehung noch einmal zum Guten wenden kann. Die meisten Partnerschaften werden deshalb zur bloß praktischen Zweckgemeinschaft, oder die Wege trennen sich.

Übrigens äußert sich ein Mangel an Selbstliebe sehr oft darin, dass gegenüber dem Partner Vorwürfe oder – schlimmer noch – Schuldzuweisungen erhoben werden. Das muss gar nicht einmal explizit in Worte gefasst werden, sondern kann in Form von non-verbaler Kommunikation geschehen. In Worte gefasst, würde diese non-verbale Kommunikation in etwa wie folgt aussehen:

  • „Wenn er nur liebevoller mit mir umgehen würde, ginge es mir besser.“ Dabei wird „liebloses“ Verhalten gern daran festgemacht, ob er den Müll herausbringt oder die Zahnpasta-Tube zuschraubt. Das liebevolle Verhalten, das er ihr womöglich tatsächlich entgegen bringt, kann sie nicht wahrnehmen, weil sie mangels Selbstliebe diese liebevollen Gesten nicht als solche erkennen und annehmen kann.
  • „Wenn sie nur nicht ständig an mir herumnörgeln würde, wäre ich endlich glücklich. Dabei tue ich doch so viel für sie!“ Und aus Sturheit weigert er sich dann, den Müll zu entsorgen oder die Zahnpasta-Tube zu verschließen.
  • „Mir geht es schlecht, weil sie kein Verständnis für meine Situation hat.“ Wer so denkt, muss sich fragen: Hat er selbst Verständnis für seine eigene Situation? Kann er sich nicht selbst lieben und sich und seine Situation selbst annehmen? Wofür „braucht“ er ihr Verständnis?
  • „Immer will er nur Sex. Er nimmt mich als Mensch kaum wahr!“ Und was ist mit ihr? Nimmt sie sich selbst als Mensch wahr? Nimmt sie sich selbst und ihre Bedürfnisse wichtig und verleiht so ihrer Selbstliebe Ausdruck?
  • „Mir geht es schlecht, wenn er/sie schlechte Laune hat.“

Zugegeben: Die Geschlechterzuweisungen in diesen Beispielen sind klischeehaft. Sie können sie beliebig umdrehen. Deutlich geworden ist aber hoffentlich die Dynamik, die ich beschreiben will, die darin liegt, dass der jeweils andere für das eigene Wohlbefinden verantwortlich gemacht wird. Und genau das ist der fatale Irrtum. Wer sich selbst liebt, kann für das eigene Wohlbefinden selbst sorgen und ist dafür auf niemanden angewiesen. Über Müll, der nicht entsorgt wird, über nicht zugeschraubte Zahnpasta-Tuben kann man genauso gut auch liebevoll lächeln und denken: „So ist er/sie halt! Aber ansonsten ist er/sie ein echter Schnuckel.“. Wer sich durch Banalitäten hingegen die Stimmung verhageln lässt, sucht nur nach einem Grund, die eigene Negativität auszuagieren in der irrigen Hoffnung, sich ihrer dadurch zu entledigen.

Wer sich allerdings tatsächlich von einem Partner dauerhaft lieblos behandeln lässt, muss sich an die eigene Nase packen: Vielleicht ist es Zeit, endlich die Koffer zu packen und zu gehen?

Wenn Sie Ihren Gedanken etwas Spielraum einräumen, können Sie mit großer Wahrscheinlichkeit das eine oder andere ähnliche Gedankenmuster bei sich selbst entdecken. Natürlich nur, wenn Sie das zulassen können und wollen. Denn ein bisschen davon hat jede(r) in sich.

Mangelnder Zugang zu den eigenen Gefühlen

Der mangelnde Zugang zu den eigenen Gefühlen ist der zweite große Stolperstein für die Liebe. Dabei meine ich mit Gefühlen weder die erotischen Instinkte noch das Gefühl der Verliebtheit. Denn die erotischen Instinkte und Verliebtheit sind quasi nur der Trick der Natur, die Menschen zur Liebe zu animieren und den geeigneten Partner dafür zu finden. Wenn aus Verliebtheit keine Liebe wird, verfliegt sie ebenso wie der erotische Funke. Wer hingegen lieben und geliebt werden will, muss über kurz oder lang Zugang zur gesamten Palette aller menschlichen Gefühle haben. Das hat seinen Grund schlicht darin, dass nur wer die Gefühle der „Nicht-Liebe“ wie etwa Angst, Schmerz und Hass zu empfinden in der Lage ist, ein Gespür dafür entwickeln kann, was überhaupt Liebe ist, nämlich ein flexibler Cocktail aus Freude, Wärme, Mitgefühl, Rücksichtnahme und emotionaler Empfänglichkeit für das Gegenüber. Wer die eigenen Ängste nicht kennt, kann mit den Ängsten anderer Menschen nicht umgehen und wird darauf dementsprechend abwehrend = mit Nicht-Liebe reagieren. Wer den eigenen Schmerz nicht fühlen kann, ist außerstande Mitgefühl für den Schmerz anderer aufzubringen und kann darauf unter Umständen sogar aggressiv reagieren. Wer sich den eigenen Hass in sich nicht angeguckt hat, läuft Gefahr, ihn – wenn auch vielleicht nur auf ganz subtile Art und Weise – am Gegenüber auszulassen. Wenn und soweit die Gefühle betäubt sind, haben sie die gleiche Wirkung wie Gefängnisgitter, die zwei Liebende voneinander trennen.

Davon abgesehen, ist der Zugang zu den eigenen Gefühlen auch ein Akt der Selbstliebe. Denn die eigenen Gefühle sind es, die einem den Weg zum eigenen Glück weisen. Allerdings kann dieser Hinweis gerade in Liebesangelegenheiten sehr leicht in die Irre führen. Denn wer verliebt ist, glaubt leicht, dass der Weg zum eigenen Glück allein auf das Objekt der Verliebtheit ausgerichtet ist. Das Problem ist nur, dass wer seine „normalen“ Gefühle nicht fühlen kann, mit hoher Wahrscheinlichkeit übersieht, welche emotionalen Defizite das Objekt der Begierde unter Umständen mitbringt und welche unerfreulichen Konsequenzen dies für eine etwaige Partnerschaft haben kann. Und so kann es dann schlimmstenfalls passieren, dass sich der Traumprinz als alkoholsüchtiger Schläger herausstellt oder dass sich die Traumprinzessin als nörgelnde Xanthippe entpuppt. Die Wahl eines Partners, der einem nicht gut tut, ist letztlich nichts anderes als das Ergebnis und der Ausdruck eines Mangels an Selbstliebe. Denn wer sich selbst nicht liebt, wird unweigerlich einen Menschen anziehen, der alles andere als liebevoll ist. Die eigenen Gefühle zu fühlen, ist deshalb in jeder Hinsicht auch ein Akt der Selbstliebe.

Mangelnde Kenntnis der eigenen Fehler und Schwächen

Wer die eigenen Fehler und Schwächen nicht oder nicht ausreichend kennt oder nicht zumindest die Bereitschaft dazu mitbringt, Fehler und Schwächen in sich zu entdecken, wird in der Liebe mit großer Wahrscheinlichkeit Schiffbrauch erleiden, und zwar aus mehreren Gründen.

Alle Menschen haben Fehler und Schwächen. Punkt. Alle Menschen machen Fehler. Punkt. Menschen, die keine Fehler und Schwächen haben, wären vollends geläutert, hätten den Kreislauf der Reinkarnation schon längst hinter sich gelassen und wären gar nicht als Menschen auf der Erde inkarniert. Die Tatsache zu verleugnen, dass jeder Mensch Fehler und Schwächen hat, ist ein Akt der Nicht-Liebe, weil es gleichbedeutend damit ist, einem Menschen etwas Unmögliches, nämlich Perfektion abzuverlangen. Das gilt sowohl dafür, wie man sich selbst sieht, als auch dafür, wie man andere sieht. Tatsächlich ist es so, dass das eine das andere bedingt: Wer die eigenen Fehler und Schwächen nicht sehen will, ist gegenüber den Fehler und Schwächen anderer Menschen intolerant, und läuft Gefahr, ständig am Partner herumzunörgeln. Dass das nichts mit Liebe zu tun hat, muss ich nicht extra erwähnen, oder?

Diese Dynamik wird befeuert durch den psychologischen Mechanismus der Projektion: Projektion bedeutet, dass man die eigenen Fehler und Schwächen nicht bei sich selbst sieht, sondern allein dem Gegenüber anlastet. Um ein konkretes Beispiel zu geben: Wer die eigene Wut unterdrückt und verleugnet, projiziert dieses Problem auf andere und kritisiert andere dafür, dass sie unangemessen wütend reagieren würden. Dabei kann es sehr gut sein, dass diese Kritik in der Sache durchaus berechtigt ist. Denn wenn auch das Gegenüber die eigene Wut unterdrückt und verleugnet, kann es gut sein, dass diese Wut in der Tat an der falsche Stelle oder in ungemessener Weise aus ihm/ihr herausgeplatzt ist. Das ist nämlich genau das, was mit unterdrückten oder verleugneten Gefühlen passiert: Sie bahnen sich immer irgendwie ihre Wege, um zum Ausdruck zu kommen, und weil der Betreffende keine Kontrolle darüber hat, geschieht dies meist auf eine Art und Weise, die für alle Beteiligten unerfreulich und destruktiv ist. Und tatsächlich ist es so, dass sich in der Liebe oft Partner gegenseitig anziehen, die mit den gleichen Fehlern und Schwächen zu tun haben. So will es das spirituelle Gesetz der Anziehung, das der Volksmund so treffend umschreibt mit den Worten „Gleich und gleich gesellt sich gern!“.

Und nun braucht es wenig Vorstellungskraft, wozu gegenseitige Projektionen führen: Zu gegenseitigen Vorwürfen, die nichts verändern können. Der Eine schmettert dem anderen an den Kopf: „Du reagierst immer mit so viel Wut!“ Der Andere, der die eigene Wut verleugnet, wettert dagegen: „Nein, stimmt nicht! Ich bin nicht wütend! Du bist immer der-/diejenige, der/die Wut ausagiert!“ Und so geht es immer weiter, und keinem der Beteiligten fällt auf, dass beide vor Wut glühen oder eiskalt versteinert sind.

Wie kann man so eine Patt-Situation auflösen? Indem jeder vom jeweils anderen ablässt, sich jeder die eigene Wut anguckt, dafür die Verantwortung übernimmt und eine Lösung dafür findet.

(Nur eine kurze Randbemerkung: Wut ist übrigens nicht per se schlecht oder destruktiv. Wut kann sehr konstruktiv und sogar notwendig sein. Gerade bei Wut muss man deshalb sehr genau differenzieren, was angemessen ist oder auch nicht. Darauf werde ich in meinem nächsten Artikel näher eingehen.)

Wer glaubt, er könne oder müsse die eigenen Fehler und Schwächen auf Dauer vor sich selbst und anderen verheimlichen, sollte sich abschminken, in einer Beziehung Liebe zu finden. Denn Liebe kann nur in einer lebendigen Beziehung entstehen, in der unweigerlich auch die Fehler und Schwächen der Partner – und zwar beider Partner! – auftauchen und zutage treten werden, eben weil Fehler und Schwächen zum Menschsein dazu gehören. Und genau darin kann auch der besondere Wert einer Beziehung liegen: Dass beide Partner ihre Untiefen erkennen, ausloten und auflösen können mit der Folge, dass immer mehr Liebe und Freude entstehen kann. In die richtigen Bahnen gelenkt, führt dies außerdem dazu, dass die Sexualität immer mehr an Intensität und Ekstase gewinnen wird. Dass die Sexualität mit der Zeit unweigerlich langweiliger werden muss, ist ein weit verbreiteter Irrtum, der darauf beruht, dass die allermeisten Menschen nicht bereit sind, sich füreinander wirklich zu öffnen. Der Seitensprung bietet dann die leicht und schnell zu habende Möglichkeit zum neuen Kick. Allerdings: Ist ein Seitensprung liebevolles Verhalten? Wohl kaum.

Die Angst vor Nähe

Es erscheint paradox, dass sich Menschen einerseits nichts sehnlicher als Liebe wünschen und andererseits vor Nähe Angst haben, nicht wahr? Die Angst vor Nähe, die mehr oder weniger jeden Menschen – bewusst oder unterbewusst – quält, erklärt sich daraus, dass Nähe zu Anderen unweigerlich unliebsame Gefühle, Fehler und Schwächen ans Tageslicht befördert. Nähe zu einem anderen Menschen ist nur in dem Maße möglich, als man sich selbst und den eigenen schwierigen Persönlichkeitsaspekten nahe ist und sich selbst damit annehmen kann. Und damit schließt sich der Kreis wieder zur Selbstliebe: Nur wer sich selbst in seiner Ganzheit und mit allen Fehler und Schwächen annehmen und lieben kann, kann einen anderen Menschen in seiner Ganzheit annehmen und lieben. Und nur wer liebt, wird – zumindest früher oder später – selbst geliebt.

Viele meinen, es gehe bei Spiritualität um „Gutsein“ oder Perfektion. Und sicherlich stimmt das insoweit, als dass die menschliche Seele tatsächlich nach Perfektion strebt. Eben dieses Streben ist der Motor für Entwicklung und Liebe. Aber solange wir in der menschlichen Hülle stecken, müssen wir uns damit arrangieren, dass Perfektion nicht möglich ist. Was wir alle tun können, ist den ersten und mit Abstand wichtigsten Schritt in Richtung Perfektion zu gehen, nämlich unsere Ganzheit mit allem Guten und Schwierigen in uns anzuerkennen und anzunehmen und darin die Vollkommenheit zu sehen, die irgendwann zur Perfektion führen wird.

Wer sich der eigenen Angst vor Nähe nicht bewusst ist und deshalb damit nicht bewusst umgehen kann, wird übrigens unbewusst alles daran setzen, nach hergestellter Nähe wieder Abstand zu gewinnen, was – wie jedes unbewusste Verhalten – in recht unfreundlicher Form geschehen kann; unter Umständen wird der Kontakt sogar ganz zerstört. Dahinter steckt keine böse Absicht, sondern lediglich eine unterentwickelte Liebesfähigkeit. Wenn der Andere um diese Dynamik nicht weiß, kann es passieren, dass dieses Verhalten als Ablehnung fehlinterpretiert und dementsprechend als schmerzhaft empfunden wird, wodurch mehr oder weniger bestätigt wird, dass Nähe „gefährlich“ ist. Und so entstehen dann diese Gummiband-Beziehungen, in denen immer der Eine dem Anderen hinterher rennt, bis er innehält, sich das Blatt dann wendet, und das Spiel in umgekehrter Besetzung wiederholt wird: Dann läuft der Andere dem Einen hinterher. Echte Nähe kann dabei – wenn überhaupt – nur selten entstehen. Das ist eine ausgesprochen frustrierende, wenn nicht gar schmerzhafte Dynamik, die nur aufgelöst werden kann, wenn beide sich bewusst ihre Angst vor Nähe ansehen und diese auflösen.

Natürlich ist Nähe in selbst der intimsten und engsten Beziehung kein Dauerzustand. Jeder Mensch braucht seine Zeit für sich ganz allein, um Erlebtes zu verdauen und zu regenerieren. Nur macht es einen riesigen Unterschied, ob man freundlich sagt „Du, ich brauche gerade ein bisschen Zeit für mich. Können wir später reden?“ oder ob man eine Verabredung (angeblich) „vergisst“ oder gar den anderen anpampt „Du nervst!“.

Wie Sie anfangen können, (mehr) zu lieben

Ich denke, ich habe Ihnen hier viele Denkanstöße dafür gegeben, wo Sie bei sich selbst ansetzen können, um Ihre Liebesfähigkeit zu entfalten. Bitte vermeiden Sie nur eines: Wenn Sie diesen Text lesen und dabei kontinuierlich Ihren Partner darauf hin abscannen, inwieweit das alles auf ihn/sie zutrifft, verschwenden Sie nur Ihre Zeit. Den einzigen Menschen, den Sie ändern können, sind Sie selbst. Also gucken Sie bei sich selbst hin und was Sie persönlich an sich entdecken und (unter Umständen mit Hilfe) ändern wollen. Wer nicht schon einiges an Bewusstheitsarbeit hinter sich gebracht hat, wird bei dem schwierigen Thema „Liebe“ Hilfe brauchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Probleme von allein „auswachsen“, ist gering, einfach weil die entsprechenden Glaubenssätze und Gefühlsmuster zu tief im Unterbewusstsein verbuddelt sind.

Meine abschließende Frage an Sie: Wollen Sie die Stolpersteine, die Sie von der Liebe fernhalten, stehen lassen oder beseitigen?

 

 

 

Bildrechte: kstudi „S*T*O*N*E*S“; Quelle: www.piqs.de

KatrinNr. 25: Kennen Sie die größten Stolpersteine für die Liebe?