Nr. 29: Wissen Sie, was „echte“ Stärke und „gesunde“ Schwäche sind?

Dass jeder Mensch starke und schwache Seiten hat, ist eine Binsenweisheit, die jedem bekannt sein dürfte. Aber wer glaubt, dass es damit schon getan ist, der irrt sich. Denn wer aus dieser Weisheit Profit ziehen will, muss verstehen, wie sie in sich selbst und anderen „funktioniert“, um davon profitieren zu können. Wer zum Beispiel glaubt, dass Stärke „gut“ und Schwäche „schlecht“ oder andersherum Stärke „schlecht“ und Schwäche „gut“ ist, ist in den Fangarmen der Dualität verheddert. Stärke und Schwäche bilden eine Polarität, sind also zwei gleichwertige Eigenschaften, die ohne einander wertlos wären und einander ergänzen, um ein höheres Drittes zu bilden. (Wenn Sie mehr über den Unterschied zwischen Dualität und Polarität erfahren wollen, bitte ich Sie meinen Artikel Nr. 17 zu lesen, der sich genau damit beschäftigt.)

Zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikation werden maßgeblich dadurch geprägt, wie und vor allem wie bewusst die Beteiligten mit dieser Polarität umgehen. Insofern können „blinde Flecken“ im Unterbewusstsein eine erhebliche Hürde für Kommunikation und Beziehungen sein. Mit diesem Artikel hoffe ich, ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.

Zwei typische Rollenmuster: „Der Starke“ und „die Schwache“

Stärke und Schwäche sind zwei typische Rollenmuster menschlichen Verhaltens. Die meisten Menschen fühlen sich eher in dem einen wohl, die anderen eher in dem anderen. Dass ich in der Überschrift zu diesem Absatz die Stärke dem männlichen Geschlecht und die Schwäche dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben habe, ist dem Umstand geschuldet, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der immer noch Männer meistens „die starke“ und Frauen meistens „die schwache“ Rolle spielen. Aber natürlich gibt es mittlerweile genug Männer und Frauen, die das jeweils andere Rollenmuster bevorzugen.

Beide Rollenmuster sind dadurch gekennzeichnet, dass sie das jeweilige Gegenteil möglichst vermeiden: Wer die starke Rolle aufführt, vermeidet, „schwache“ Gefühle wie Schmerz, Angst und Traurigkeit zu fühlen, Schwäche zu zeigen oder aus einem Konflikt „als Verlierer“ herauszugehen. Wie diese Stärke nach außen in Erscheinung tritt, kann sehr unterschiedlich aussehen. Das fängt bei autoritärer oder gar arroganter Dominanz an, geht über „die Schultern, die immer alles Leid und alle Verantwortung dieser Welt tragen können“ bis hin zum unerschütterlichen Fels in der Brandung. Das sind die Menschen, die in erster Linie machen, tun, gestalten und sich selbst behaupten und sich darüber definieren.

Wer die schwache Rolle aufführt, vermeidet hingegen, das „starke“ Gefühl von Wut und Aggression zu spüren, sich entschlossen in den Vordergrund zu stellen oder gar über andere triumphieren zu wollen. Diesen Menschen liegt Harmonie und Verbindlichkeit am Herzen, wofür sie sich auch gern anpassen und unterordnen, was allerdings dann manchmal auch in „Ich bin das arme Opfer, Du musst Dich um micht kümmern“-Gejammer ausarten kann. Die besondere zwischenmenschliche Qualität, die diese Menschen verkörpern und am Herzen liegt, ist Mitgefühl, Wärme und Verbindung.

Dass diese Rollenverteilungen keineswegs etwas darüber aussagen, wer sich im Zweifelsfall gegen den anderen durchsetzen würde, haben Sie bestimmt schon einmal selbst beobachten können. Manche Menschen in der „schwachen“ Rolle haben eine erstaunliche Durchsetzungskraft, indem sie ihre Schwäche als Machtinstrument einsetzen und damit dann erfolgreich an die Stärke des anderen appellieren. Es ist also keineswegs so, dass sich immer oder auch nur meistens „der/die Starke“ durchsetzen würde. Im Gegenteil: Was auf der Oberfläche wie Stärke aussieht, kann die größte Schwäche eines Menschen sein und umgekehrt.

Die Rollenverteilung in der Kommunikation und erleuchtete Kommunikation

Jeder Mensch hat – bewusst oder unbewusst – eine Vorliebe für eines dieser Rollenmuster. Trotzdem findet sich jeder immer mal wieder auch in der „ungeliebten“ Rolle wieder, weil es in jeder einzelnen Kommunikation immer wieder den starken und den schwachen Part zu besetzen gibt. Zwischen den Beteiligten wird – meist zwischen den Zeilen und mit den Mitteln der non-verbalen Kommunikation – „ausgehandelt“, wer welche Rolle übernimmt. Oft ist schnell klar, wer „die Oberhand“ hat. Dabei ist es mitnichten so, dass automatisch der/die Starke diese Rolle für sich in Anspruch nimmt, sondern regelrecht in diese Rolle hineingedrängt wird, weil das Gegenüber eine Situation sucht, in der er/sie schwach sein kann und man sich „um ihn/sie kümmert“. Manchmal laufen diese „Verhandlungen“ um die Rollenverteilung auch permanent im Hintergrund eines Gesprächs statt, zum Beispiel weil beide Gesprächspartner eher eine Tendenz zur starken Rolle haben, sich aber in dem Wunsch, Verbindung herzustellen, immer wieder zurücknehmen. Oft muss auch „nachverhandelt“ werden, wenn es für einen der Beteiligten um ein sehr sensibles Thema geht, in dem er/sie Gewissheit haben muss, dass die eigene Position vom anderen respektiert wird. Das kann im besten Falle auf so eine Art „Waffenstillstand“ hinauslaufen, in dem man vereinbart, dass es in Ordnung ist, anderer Meinung zu sein, was im Grunde genommen eine sehr vernünftige Lösung ist, die aber leider oft nicht lange vorhält, weil der Machtkampf im Untergrund weiter vor sich hin schwelt.  Insgesamt gilt: Je bewusster die Beteiligten sich der eigenen Vorlieben und der eigenen tatsächlichen Stärken und Schwächen bewusst sind und je mehr sie deshalb das eigene Verhalten bewusst steuern können, desto eher entwickelt sich ein Gespräch auf Augenhöhe.

Erleuchtete Kommunikation findet statt, wenn keiner der Beteiligten mehr eine Rolle spielen muss, sondern beide innerlich frei sind. Dann können beide flexibel und für beide gewinnbringend echte Stärke und gesunde Schwäche ausdrücken und deshalb einander wechselseitig unterstützen und bereichern. Aber wer ist schon erleuchtet?

Und noch ein Wort zum genauen Gegenteil: Extrem schwierig ist die Kommunikation mit Menschen, die zwar die starke und dominante Rolle für sich in Anspruch nehmen wollen, zum Beispiel weil sie eine Vorgesetztenfunktion oder ähnliches innehaben, sich innerlich aber unterlegen fühlen und deshalb immer wieder ihre Überlegenheit demonstrieren müssen. Solche Menschen meide ich nach Möglichkeit, weil sie dazu neigen, ihr Problem zu meinem machen zu wollen, und das habe ich nicht so gern. Wer dieser Situation nicht aus dem Weg gehen kann, möge sich – das ist mein Tipp – angucken, was das mit der eigenen Geschichte und der eigenen inneren Haltung zu tun haben könnte. Wenn Du allerdings bei Dir selbst feststellst, dass Du selbst so tickst, falle ich vor Dir auf die Knie vor Ehrfurcht, dass Du so ehrlich mit Dir selbst sein kannst! Die wenigsten Menschen kriegen es hin, diese Kombi von falscher Schwäche und falscher Stärke bei sich selbst wahrzunehmen. Die Auflösung ist relativ simpel: Das Dominanzgebaren ist dann immer eine unbewusste Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen, die IMMER unberechtigt sind. Minderwertigkeitsgefühle sind deshalb immer „falsche“ Schwäche. Der erste Schritt dazu, sie zu heilen, ist immer, sie bei sich selbst festzustellen. Alles weitere würde hier den Rahmen sprengen. Ich werde dazu irgendwann einmal einen gesonderten Artikel schreiben, weil das Thema extrem wichtig ist und viele Menschen betrifft.

Die schwierigen Folgen der „fixen“ Rollenverteilung in Beziehungen

Oben hatte ich geschrieben, dass für jede einzelne Kommunikation die Rollen neu „verhandelt“ werden. Das gilt in den allermeisten engen, langfristigen Beziehungen nur sehr bedingt. Meistens kristallisiert sich am Anfang ein bestimmtes Beziehungs-Muster heraus, das entweder nie hinterfragt wird oder das sich unbeobachtet nach und nach verändert. Dieses Beziehungsmuster kann sehr einfach gestrickt sein nach dem Motto: Einer ist immer der Starke, der andere immer der Schwache. Es kann aber auch ein sehr differenziertes System sein, das oberflächlich betrachtet „flexibel“ wirkt: Einer ist in den Bereichen Kinder, Küche, Kirche der Bestimmer, der andere in den Bereichen Geldverdienen, Auto, Garten. Einer will vom anderen mehr Liebe, Sex, Aufmerksamkeit und ist deshalb der Schwache, der andere der Starke. Unendliche Konstellationen sind denkbar. Probleme entstehen dann, wenn das System insgesamt dazu führt oder sich dahin entwickelt, dass einer immer eher der Starke und der andere eher der Schwache ist. Denn dadurch entstehen jede Menge destruktive Gefühle, und zwar auf beiden Seiten:

Wer in einer Beziehung die starke Rolle übernommen hat, ist früher oder später frustriert, weil er/sie meint, mehr tun zu müssen, mehr Verantwortung tragen zu müssen, mehr Entscheidungen treffen zu müssen, öfter Rücksicht zu nehmen müssen, und weniger oder keine Unterstützung mit Blick auf die eigenen Bedürfnisse und Schwächen erfährt. Auch Überforderung, Verachtung oder das Gefühl, ausgebeutet zu werden, können sich breit machen. Wer hingegen die schwache Rolle übernommen hat, verachtet insgeheim sich selbst dafür, sich so klein zu machen, so bedürftig und vom Stärkeren abhängig zu sein, wodurch in ihm/ihr Feindseligkeit und (vielleicht auch nur passive) Aggression geschürt wird. Und weil es meistens an Bewusstheit für diese Prozesse fehlt und sich das alles nur ganz langsam, schleichend und deshalb unbemerkt breit macht, kriegen beide nicht mit, dass die Liebe so langsam aber sicher zerschlissen wird.

Für dieses Ergebnis gibt es keinen Schuldigen. Es ist ein veritables Gemeinschaftswerk, das beide Beteiligte mit ihrem spezifischen Rollenverhalten miterschaffen haben. Dieses Rollenverhalten des Einzelnen ist maßgeblich durch Kindheitserfahrungen geprägt, und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit hat jeder einzelne Beteiligte jeweils Konflikte mit den eigenen Eltern oder Konflikte der Eltern untereinander „re-inszeniert“. Will heißen: Wer die Beziehung retten oder aber vermeiden will, in der nächsten Beziehung wieder genau in der gleichen Sackgasse zu landen, kommt nicht umhin, sich mit dem eigenen Rollenverhalten auseinanderzusetzen und die inneren Konflikte zu klären. Was die wenigsten Menschen verstehen können oder wollen: Beziehungsverhalten ist in der Kindheit erlerntes Verhalten, das automatisch dazu führt, dass man immer wieder die gleichen Beziehungen wie in der Kindheit anzieht, wenn man es nicht einer bewussten Revision unterzieht.

Das heißt aber auch: In den meisten Beziehungen besteht gar keine unmittelbare Beziehung zwischen den Partnern, sondern jeder Partner re-inszeniert in erster Linie die Beziehungen seiner Kindheit. Das ist natürlich ein herber Schlag für das Ego eines jeden Erwachsenen. Aber wer bereit ist, diesen Schlag einzustecken und daraus zu lernen, dem steht die Perspektive offen, irgendwann eine erwachsene, echte und authentische Liebesbeziehung zu führen, in der Liebe, Intimität und erfüllende Sexualität erblühen können. Solche Liebesbeziehungen haben nach meinen Beobachtungen Seltenheitswert!

Wenn die Rolle zu eng oder zu anstrengend wird

Ich habe hier bewusst von „Rollen“ und diese „aufzuführen“ geschrieben. Denn dass hinter den beiden Rollen in allen Menschen auch die jeweils entgegen gesetzte Qualität vorhanden sein muss, sagt uns ja schon die eingangs angesprochene Binsenweisheit. Gesundes und erfülltes Leben braucht beides: Stärke in Form von Eigenverantwortung und Tatkraft und Schwäche im Sinne von Empfänglichkeit und Empfindungsfähigkeit für zwischenmenschlichen Kontakt. Deshalb macht in allen Menschen früher oder später – meistens irgendwann in der Lebensmitte – das Bedürfnis auf sich aufmerksam, die bislang ungelebte Qualität zu aktivieren und zu integrieren.

Wie es das Bedürfnis anstellt, auf sich aufmerksam zu machen? Entweder spüren Sie innerlich, dass Ihnen die bislang gespielte Rolle einfach „zu eng“ oder „zu anstrengend“ wird und Sie davon abhält etwas zu leben, das – bislang unentdeckt – auch noch in Ihnen steckt und gelebt werden will. Mehr oder weniger bewusst fangen Sie dann an, aus Ihrer Rolle auszubrechen, was unweigerlich zu Veränderungen in Ihrem Leben führen wird. Das kann der große Befreiungsschlag sein, aber auch ein vorsichtiger, langsamer Umorientierungsprozess. Da Sie damit auch die Menschen in Ihrem Umfeld zu Veränderung zwingen, werden Sie sicherlich auf Widerstand stoßen. Oder es passiert irgendetwas „Unerfreuliches“ in Ihrem Leben, dass Sie zum Nachdenken über den Sinn des Lebens animiert. Bei mir war es der viel zu frühe Tod meiner Mutter. Andere werden durch eine Krankheit oder eine schwerwiegende berufliche Niederlage zum Nachdenken gebracht. Es kann aber auch sein, dass Ihr Partner aus seiner/ihrer Rolle ausgebrochen ist und Sie durch die dadurch entstehende Ehekrise/-scheidung ins Grübeln kommen. Das alles fühlt sich zunächst zwar gar nicht gut an, kann aber, wenn Sie konstruktiv damit umgehen, genauso wie die aktiv forcierte Umorientierung zu großer Befreiung führen. Je konstruktiver Sie mit der Situation umgehen, desto schneller werden Sie davon profitieren können.

Schmerz fühlen und zeigen – Stärke oder Schwäche?

Es hat einen Grund, dass ich hier abschließend noch auf das Thema „Schmerz“ eingehen möchte. Denn wie man mit dem eigenen Schmerz und mit dem Schmerz anderer Menschen umgeht, entscheidet maßgeblich darüber, ob eine Kommunikation neben der kognitiven Ebene auch auf der emotionalen Ebene stattfinden und damit den gesamten Menschen einbeziehen kann, was dem Kontakt Tiefe und Intimität verleiht. Und genau danach sehnen sich alle Menschen im Grunde ihres Herzens, auch wenn es den meisten nicht bewusst ist: Emotionales Verständnis, Mitgefühl, Wärme und angemessene Spiegelung der eigenen Emotionen.

Wer das starke Rollenmuster bevorzugt und wenig reflektiert ist, meidet alles, was mit Schmerz zu tun hat. Denn Schmerz wird als „schlechte“ Schwäche empfunden. Diese Menschen sind oft völlig von ihren Gefühlen abgeschnitten. Den eigenen Schmerz können oder wollen sie nicht fühlen, sondern verleugnen ihn. Dementsprechend können sie auch nicht auf den Schmerz ihrer Mitmenschen eingehen, sondern werden alles, was nach Schmerz riecht, mit einem dominanten Gesprächsstil abwimmeln.

Wer hingegen das schwache Rollenmuster pflegt und wenig reflektiert ist, ist sich des eigenen Schmerzes meist mehr oder weniger bewusst. Denn tatsächlich ist es unter anderem dieser erlittene Schmerz, der diesen Menschen das Lebensgrundgefühl von „ich bin unterlegen und brauche Unterstützung“ vermittelt und sie deshalb in die schwache Rolle drängt. Das heißt aber nicht, dass diese Menschen in der Lage sind, auch den Schmerz ihrer Mitmenschen „mitzufühlen“. Den Schmerz wirklich zu fühlen, ist für diese Menschen ganz genauso schwierig wie für Menschen mit dem starken Rollenmuster. Es läuft in ihnen eher ein Film ab von „ich bin der/die Einzige, die Schmerz erlitten hat“ oder „ich opfere mich für andere auf, weil ich das geborene Opfer bin“. Daraus wird dann manchmal sogar der (vielleicht unausgesprochene) Anspruch abgeleitet, dass alle Welt sich um sie kümmern müsse. Manch eine(r) stellt diesen Schmerz auch mit viel Drama zur Schau, um damit Aufmerksamkeit zu erlangen oder gar zu erpressen. Klar, dass da kein Platz ist für den Schmerz anderer Menschen.

Die Wahrheit ist ganz einfach: Schmerz ist eine Tatsache in dieser Welt. Alle Menschen erleiden in ihrem Leben mehr oder weniger Schmerz. Es gibt niemandem, dem das erspart bleibt. Sich diesem Schmerz in sich zu stellen und ihn fühlend anzunehmen, ist eine Herausforderung, die echte Stärke erfordert. Denn das ist alles andere als einfach. Wer sich diesem Prozess aufrichtig und ehrlich stellt, kann gar nicht anders, als Mitgefühl zu empfinden für jemanden, der Schmerz ausdrückt. Und wer ehrlich und authentisch den eigenen Schmerz ausdrückt, anstatt ihn zum Zweck der Selbstinszenierung oder als Machtmittel in der Kommunikation einzusetzen, gibt den schwächsten = empfindlichsten Punkt in sich preis, was ebenfalls echte Stärke erfordert. Es ist dieser schwächste Punkt, an dem tiefe zwischenmenschliche Verbindung und Intimität entstehen kann, und damit ist er gleichzeitig der stärkste Punkt im menschlichen System überhaupt. Denn nur an diesem Punkt kann echte zwischenmenschliche Verbindung und Intimität entstehen. Mit anderen Worten: Schmerz ist die zugleich die größte Schwäche und die größte Stärke, wenn man richtig damit umgeht! Wer das vollständig verstanden und innerlich umgesetzt hat, kann die Rollenspiele hinter sich lassen. Aber allein diesen Artikel gelesen zu haben, wird dafür leider nicht ausreichen. Und in den allerwenigsten Beziehungen ist der Platz dafür da, diesen Prozess zu durchlaufen. Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand gehe ich davon aus, dass jeder eine Phase des Schmerzes für sich allein durchlaufen muss, bevor er/sie in eine Beziehung mit Intimität und emotionaler Verbindung eintreten kann. Wer mich eines besseren belehren kann: Gern! 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KatrinNr. 29: Wissen Sie, was „echte“ Stärke und „gesunde“ Schwäche sind?