Nr. 45: Kennst Du DIE Wahrheit, die bei DEINER Wahrheit anfängt?

Es gibt so ein paar Schlagworte in der Spiritualität, die oft missverstanden und deshalb auch oft missbraucht werden. Eines dieser Schlagworte ist „die Wahrheit“. Auf einem meiner vielen Ausbildungsseminare sagte zum Beispiel ein spiritueller Lehrer mal, es gebe nur eine bestimmte Prophetin, die die Wahrheit kenne. Das ist Quatsch. Jeder Mensch kennt die Wahrheit. Es gibt nur Unterschiede darin, wie tief der Einzelne die Wahrheit durchdrungen hat. Aber die Möglichkeit, die Wahrheit auf tiefster Ebene zu kennen und zu erfahren, hat jeder. Und was ganz wichtig ist: Die Wahrheit von jemandem, der tief in die Wahrheit eingedrungen ist, ist nicht besser oder wertvoller als die von jemanden, der noch nicht so tief eingestiegen ist. Es ist nur so, dass diejenigen, die in der Wahrheitssuche schon etwas weiter fortgeschritten sind, anderen, die weniger weit sind, helfen können, mehr Wahrheit zu erfahren. Das ist in der Spiritualität nicht anders als in jeder anderen Disziplin wie der Mathematik, Geschichte, Medizin oder sonst was: Menschen mit mehr Erfahrung können Lehrer sein für Menschen, die weniger Erfahrung haben.

Wie man diesen Unterschied an Erfahrung bei Menschen ausmachen kann? Ein heißes Eisen, auf das ich hier nicht näher eingehen werde. An dieser Stelle nur so viel: Die Prophetin, die ich oben erwähnt habe, weiß viel Wahrheit, aber nicht alles, was sie sagt, stimmt damit überein, was ich für die Wahrheit halte. Ich höre mir mit großen Ohren alles an und sortiere dann für mich aus, was sich für mich stimmig anhört. So begegne ich allen Menschen, der Prophetin wie auch ausnahmslos allen anderen Menschen bis hin zum Bettler. Einige der erstaunlichsten Erkenntnisse haben mir tatsächlich Menschen beschert, bei denen die meisten wohl eher keine Wahrheit vermuten würden. Was ich damit sagen will? Hör hin, egal, wer spricht. Alles kann eine Botschaft für Dich sein, die Dich der Wahrheit näher bringen kann. Oder auch nicht. Such gezielt nach Menschen, die Dich bereichern und weiterbringen, wer auch immer das ist. Und meide Menschen, die Dich aufhalten, reduzieren und – erst recht – Dich abwerten wollen. Denn das ist nie die Wahrheit.

Was bedeuten die Worte „Wahrheit“, „Illusion“ und „Realität“?

Die Schwierigkeit, die spirituelle Sicht auf die Welt zu erklären, liegt zum einen darin, dass die spirituelle Weltsicht mehr oder weniger exakt entgegengesetzt ist zu der uns normalerweise vertrauten materiellen Weltsicht; deshalb braucht es einen elastischen Verstand, der flexibel umdenken kann. Zum anderen liegt sie darin, dass unsere Sprache dabei an ihre Grenzen stößt, weshalb man die Bereitschaft mitbringen muss, auch die Sprache flexibel zu verstehen. Vor diesem Hintergrund erscheint es mir am einfachsten, den Begriff der „Wahrheit“, wie ich ihn verstehe, von den Begriffen der „Realität und Illusion“ abzugrenzen.

Realität und Illusion bezeichnen die materielle Welt, in der wir leben. Das umfasst alles, was wir mit unseren physischen Wahrnehmungsorganen erfassen, also insbesondere was wir mit den Augen sehen, mit der Nase riechen, mit den Ohren hören, mit der Haut tasten und mit der Zunge schmecken können. Dass diese materielle Welt Realität und Illusion zugleich ist, klingt auf den ersten Blick paradox, wird aber dann verständlich, wenn man sich vor Augen führt, dass beides Beschreibungen der selben materiellen Welt sind, die lediglich aus zwei verschiedenen Perspektiven vorgenommen werden: Das, was wir physisch in der Welt erleben, ist für uns die Realität, mit der wir umgehen und klarkommen müssen. Wir können uns dieser Realität nicht entziehen. Betrachtet aus der Perspektive der spirituellen Welt ist diese Realität jedoch nur eine Illusion, weil die materielle Welt lediglich ein Abbild der spirituellen Welt ist. Für die Wahrheit maßgeblich ist ausschließlich die spirituelle Welt, die mit ihren unendlichen vielen Dimensionen um ein Vielfaches umfassender, komplexer und insbesondere zeitlich flexibler (bis hin zu zeitlos) ist als die materielle Welt.

Die Wahrheit beschreibt also, wie die Welt mit ihren unendlich vielen Dimensionen wirklich ist. Bedauerlicherweise weicht die Realität unserer irdischen Welt sehr weit davon ab, was eigentlich die Wahrheit ist. Wenn das für Dich jetzt noch ein bisschen abstrakt klingt, wird vielleicht gleich klar, was das heißt. Denn dies vorausgeschickt, traue ich mich jetzt an den Versuch einer Begriffsdefinition heran.

Was ist die Wahrheit?

Ich behaupte, dass kein Mensch die Wahrheit vollständig kennt oder je gekannt hat. Selbst Jesus Christus, der der einzig je inkarnierte vollkommene Mensch war, hatte in seiner menschlichen Hülle keinen Zugriff auf die vollständige Wahrheit. Also habe ich erst recht keinen Zugriff darauf. Deswegen kann ich die Frage, was die Wahrheit ist, auch nicht beantworten. Das einzige, was ich Dir hier anbieten kann, ist meine Vorstellung davon, was die Wahrheit ist. Hierbei stoße ich allerdings definitiv an die Grenzen der Sprache, weil ich das, was ich für die Wahrheit halte nicht in Worte fassen kann. Aber ich will es wenigstens versuchen.

In Bücher kann man lesen, dass die Wahrheit Liebe, Licht und Freude pur ist. Klingt sehr schlicht und einfach, nicht wahr? Wie kann es sein, dass etwas derart Simples der Ursprung für unsere komplizierte irdische Welt sein soll? Trotzdem glaube ich, dass das genau diejenige Definition der Wahrheit ist, die in unserer Sprache möglich ist und die der Sache am nahesten kommt. Dass unsere irdische Welt so kompliziert ist, ist lediglich dem Umstand geschuldet, dass wir viele Dimensionen von Gott entfernt, also noch sehr weit von Gott entfernt sind. Denn wer bei Gott ist, lebt in Einheit, die alles vereint; dort ist also alles ganz einfach. Je weiter man von Gott entfernt ist, desto mehr ist diese Einheit zersplittert und damit kompliziert, und deshalb ist unsere irdische Welt so kompliziert.

Wer zu Gott zurückfinden will, muss in sich so weit wie möglich Einheit herstellen, was man durch Läuterung erreichen kann. Und je mehr sich ein Mensch innerlich der Einheit (wieder) annähert, desto mehr Wahrheit = Liebe, Licht und Freude hat er in sich. Das menschlich mögliche Maß an Liebe, Licht und Freude wird allerdings nie das Ausmaß erreichen können, wie es in Wahrheit möglich ist, einfach weil unsere physische Realität dem Grenzen setzt. Menschlich möglich ist nur eine Annäherung an die Wahrheit. Da mir das unglaublich riesige Geschenk einer sehr klaren Gotteserfahrung gemacht worden ist, habe ich so einen mini-winzigen Hauch einer Ahnung davon, was Wahrheit ist; schon dieser wirklich nur mini-winzige Hauch ist unbeschreiblich.

Wie Du Dich der Wahrheit annähern kannst, indem Du Deine innere Wahrheit erfährst

Wie Du Dich der Wahrheit annähern kannst, habe ich im Grunde genommen eben schon geschrieben: Indem Du in Dir Einheit herstellst, was Du durch Läuterung erreichen kannst. Weil das aber so abstrakt ist, will ich hier noch ein wenig konkreter werden.

In jeder menschlichen Seele herrscht ganz viel Unordnung, die dadurch entstanden ist, dass ursprünglich reines göttliches Bewusstsein irgendwann einmal durch destruktive Erfahrungen, die die Seele aufgrund freier Willensentscheidungen gemacht hat, in Negativität verzerrt und damit destruktiv geworden ist. Diese Unordnung ist die Zersplitterung, von der ich eben gesprochen habe. Auf Seelenebene geht es dabei ausschließlich um Gefühle, weil die Seele aus Gefühlen besteht. In der Seele Ordnung und damit Einheit herzustellen, ist möglich, wenn man folgende Prozesse durchläuft:

Transformation der destruktiven Gefühle

Dass die Transformation der destruktiven Gefühle notwendig ist, liegt nach dem eben Geschriebenen auf der Hand. Da die meisten Menschen gefühlstaub sind, geht es dabei meistens zunächst darum, die betäubten Gefühle wiederzubeleben. Sowohl bei der Wiederbelebung als auch bei der Transformation der Gefühle ist der Verstand ein wichtiges Werkzeug: Er entscheidet im ersten Schritt, diesen Prozess überhaupt zu durchlaufen und sich dafür Hilfe zu holen, weil der Einstieg in die gezielte Gefühlstransformation ohne Hilfe kaum möglich ist. Im zweiten Schritt ist der Verstand dafür zuständig, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die den Prozess behindern. Zu den Hindernissen gehören insbesondere destruktive Glaubenssätze, innere Widerstände und emotionale „Ausweichmanöver“, aber manchmal auch Bedingungen und Umstände im Außen, die man bewusst eleminieren muss.

Die Überwindung der Dualität

Bei der Überwindung der Dualität geht es im Kern darum zu lernen, im Leben mit „dem Guten“ ebenso umgehen zu können wie mit „dem Schlechten“. „Das Gute“ sind zum Beispiel Liebe, Lust und Freude und alles, was diese Gefühle hervorruft. Hingegen sind zum Beispiel Angst, Frust, Langeweile und Einsamkeit und alles, was diese Gefühle in einem hervorlockt, „das Schlechte“. Alles beides muss beherrschen, wer die Dualität überwinden will. Denn nur wer „das Schlechte“ meistern kann, kann auch „das Gute“ ertragen. Mit anderen Worten: Wer „das Gute“ erleben will, kommt um die Erfahrung „des Schlechten“ nicht drum herum. Ich weiß, dass es da draußen viele andere Konzepte gibt, die etwas anderes versprechen, nämlich die Lösung aller Probleme ohne jede Schwierigkeit. Probiere diese Konzepte gern alle aus. Ich weiß, dass das nicht funktioniert. Du kannst mir glauben oder es selbst herausfinden. Für mich ist steht zweifelsfrei fest: Man muss „das Schlechte“ kennen und erfahren haben, bevor „das Gute“ zu einem kommen kann. Nur wer in diesem Sinne die Dualität überwunden hat, dem eröffnet sich ein Leben in Hülle und Fülle, das alles zu bieten hat, was das Herz aufrichtig begehrt.

Die Kongruenz „Außen wie Innen“ verstehen und leben

Der Wahrheit nahe kommen kann nur, wer anerkennt, dass das eigene Leben im Außen lediglich der Film auf einer Leinwand ist, während der Film selbst das eigene Bewusstsein ist. Oder anders ausgedrückt: Alles, was Du im Außen erlebst, hast Du Dir selbst mit Deinem Bewusstsein erschaffen. Du erlebst nichts zufällig. Alles hat etwas mit Dir zu tun. Denn die Ursache für alles, was Du erlebst, ist Dein Bewusstsein. Alle Deine „schlechten“ Erlebnisse stellen Dir Information dazu zur Verfügung, wo und inwieweit Dein Bewusstsein noch zersplittert ist. Deshalb kannst Du die Erlebnisse im Außen nutzen, um Deiner Wahrheit näher zu kommen.

Je weiter Du bei Deiner inneren Arbeit fortgeschritten bist, wirst Du außerdem feststellen, dass Du immer mehr Zugang zu Deiner ureigenen persönlichen Wahrheit findest: Du weißt mit zunehmender Sicherheit, was für Dich wahr ist. Deshalb kannst Du immer mehr auch von innen heraus leben, was Deine Wahrheit ist. Das kann sich auf alles im Leben beziehen: Auf den richtigen Lehrer, auf die richtigen Freunde, auf den richtigen Job, auf die richtige Ernährung, auf das richtige Freizeitprogramm und so weiter. Das kann zu ziemlichen Turbulenzen in Deinem Außenleben führen, weil man manchmal einiges zurechtrücken muss, um genau das Leben zu führen, das der eigenen Wahrheit entspricht. Dabei gibt es drei große Hürden zu überwinden: Den Eigenwillen, die Angst und den Stolz. Wenn diese drei Hürden Dich nicht mehr davon abhalten, im Außen das zu leben, was für Dich innerlich wahr ist, dann bist Du der absoluten Wahrheit so nahe, wie es ein Menschen nur sein kann.

Diese drei Prozesse machen im Wesentlichen den spirituellen Weg aus. Mal wird der eine Prozess im Vordergrund stehen, mal der andere, und manchmal verlaufen sie auch parallel, greifen ineinander oder unterstützen einander. Da jeder Mensch individuell ist, läuft das bei jedem Menschen individuell ab. Die Beschreibungen der Prozesse kann ich hier natürlich nur aus der Helikopter-Perspektive wiedergeben, weil alles andere an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde. Jeder dieser Prozesse für sich gesehen hat so seine ganz speziellen Herausforderungen, Klippen und Schwierigkeiten.

Wenn Du aber ganz einfach und simpel im Hier und Jetzt anfangen willst, Deine Wahrheit zu finden, kannst Du Dir so oft wie möglich folgende Frage stellen:

Was fühle ich jetzt gerade in diesem Moment?

Denn das ist in diesem Moment Deine Wahrheit. So einfach ist das mit der Wahrheit. Was jetzt in diesem Moment in Dir „da“ ist, das ist Deine Wahrheit, auch wenn sie von der absoluten Wahrheit von Liebe, Licht und Freude meilenweit entfernt sein mag. Aber nur wenn Du bereit bist anzuerkennen, dass das just in diesem Moment Deine persönliche Wahrheit ist, öffnet sich für Dich der Weg der Transformation, der Dich der absoluten Wahrheit näher bringt. Wichtig ist außerdem: Wenn Du Dich mit Gefühlen wie Hass und Feindseligkeit herumschlägst, solltest Du unbedingt darauf achten, dass Du diese Gefühle nicht an irgendjemandem auslässt oder sonst wie ausagierst. Denn es ist schlicht unfair, andere Menschen unter der eigenen Wahrheit leiden zu lassen. Es geht einzig und allein darum, dass Du mit Deiner Wahrheit nur dann arbeiten kannst, wenn Du sie zunächst in Dir feststellst. Je mehr Du mit Deiner Wahrheit mit Hilfe der oben genannten Prozesse arbeitest, desto mehr nähert sich Deine innere Wahrheit an die absolute Wahrheit von Liebe, Licht und Freude an. Dabei wirst Du als erstes Dein eigenes Innenleben kennenlernen.

Aber um auch das ganz klar zu sagen: Das ist am Anfang auch alles, was Du über die Wahrheit weißt. Selbst wenn Du tausende von Büchern gelesen hast, weißt Du im Grunde genommen gar nichts. Denn kognitives Wissen ist lediglich der erste Schritt zur Wahrheit, weil es einem hilft, die eigene Wahrheit zu erfahren. Je mehr Du die eigene Wahrheit erfahren und transformiert hast, desto mehr absolute Wahrheit entfaltet sich innerlich in Dir. Hüte Dich also bitte insbesondere am Anfang davor, andere belehren oder analysieren zu wollen. Solange Du Dich selbst nicht in- und auswendig kennst, weißt Du wenig über andere Menschen oder erst gar davon, wie die Welt funktioniert. Warum ich das schreibe: Ich bin nur noch relativ selten genervt von anderen Menschen. Aber was mich wirklich nervt sind Menschen, die drei Bücher gelesen haben und dann gottgleich andere belehren wollen darüber, wie diese ihr Leben zu führen oder sich zu verhalten haben. In diese Kategorie fallen übrigens auch viele ältere Menschen, die ihre „Kompetenz“ aus ihrem Lebensalter ableiten wollen. Alter allein ist jedoch keine Kompetenz. Tatsächlich bin ich selbst mittlerweile bei älteren Menschen mittlerweile sehr, sehr vorsichtig, weil ich mehrmals die Erfahrung gemacht habe, dass gerade ältere Menschen versuchen, ihre Daseinsberechtigung aus ihrer vermeintlichen „Kompetenz kraft Alters“ abzuleiten und jüngere Menschen belehren wollen. Wenn ich das sehen kann, bin ich nicht nur genervt, sondern geradezu von Ekel erfüllt. Denn diese Menschen versuchen nicht selten, die Konzepte für ihr eigenes unerfülltes Leben auch noch anderen aufzudrücken, um ihr eigenes Leben als „richtig“ erscheinen zu lassen. Für mich ist ganz klar: Kompetenz kraft Alters hat nur, wer ein reiches erfülltes Leben geführt und deshalb die Größe hat, andere Ideen, Vorstellungen und Lebenskonzepte gelten zu lassen. Und diese Kompetenz können nur sehr, sehr wenige ältere Menschen vorweisen. Tatsächlich kenne ich persönlich im Moment keine einzige lebende Person. Lass Dir also auch von niemanden, wirklich niemandem in Deine eigene Wahrheit reinreden, auch insbesondere nicht von Deinen Eltern. Hör Dir von allen (auch von Deinen Eltern) alles an und spüre in Dich hinein: Hört sich das für mich richtig an? Wenn Du andere Menschen mit dem gleichen Respekt behandeln kannst, den Du Dir für Dich selbst wünschst, bist Du bei dieser Gratwanderung auf dem richtigen Weg.

Je weiter Du mit Deiner inneren Arbeit fortgeschritten bist, desto mehr wirst Du das Innenleben anderer Menschen intuitiv erfassen können. Aber Achtung: Auch wenn Du schon sehr weit fortgeschritten bist, kannst Du immer noch falsch liegen, damit musst Du immer rechnen. Und falls Du tatsächlich richtig liegst, musst Du manchmal auch einfach respektieren, wenn ein Mensch die Wahrheit über sich noch nicht annehmen kann.

Als Krönung entfaltet sich dann irgendwann kosmische Wahrheit in Dir. Es macht einen himmelweiten Unterschied, ob man sich spirituelles Wissen lediglich mit dem Verstand angelesen hat oder ob man dieses Wissen als Gewissheit verinnerlicht und in sich hat, es innerlich regelrecht spüren kann. Nur innere Gewissheit gibt den Einblick in die größeren Zusammenhänge des Lebens und offenbart absolute Wahrheit. Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Irgendwo zu lesen, dass das Leben nach dem Tod weitergeht, kann einem nie die Angst vor dem Tod nehmen, selbst wenn man daran glauben will. Die Angst vor dem Tod verliert nur, wer die innere Gewissheit hat, dass das Leben ewig ist.

Fazit: Wahrheit ist Liebe, und Liebe ist Wahrheit!

Wer seine eigene Wahrheit findet und lebt, lebt Liebe. Wer Liebe lebt, hat die Wahrheit gefunden. Wenn Du diesen Weg gehen willst, besteht die Herausforderung darin, herauszufinden, wie Du diesen Weg findest. Bitte um Gott um Hilfe, und er wird Dich zu Menschen führen, die Dich auf Deinem Weg unterstützen und Dir dabei helfen können.

Na, Lust auf Wahrheitssuche zu gehen, um die Liebe zu entdecken?

 

 

Bildquelle: piqs.de „La Bocca della Verita“

 

 

KatrinNr. 45: Kennst Du DIE Wahrheit, die bei DEINER Wahrheit anfängt?