Katrin SteinbergDer Verlust meines gut dotierten Arbeitsplatzes hatte mich irritiert. Man hatte mir gesagt: „Sie haben Ihre Abteilung so gut aufgebaut, dass wir jetzt glauben, ohne Sie auszukommen. Wir wollen Ihre Stelle streichen und Ihre Mitarbeiter einem anderen Abteilungsleiter zuordnen.“ Tatsächlich stimmte es: Ich hatte mich selbst überflüssig gemacht. In eine tiefe Krise schlitterte ich, als ich trotz bester Referenzen keinen neuen Arbeitsplatz fand.

Was ich am Anfang nur ahnte, ist heute Gewissheit: Jede Krise – gleich ob Umweltkatastrophe, Wirtschaftskrise, Krieg, Burn-out, Scheidung, Insolvenz oder Job-Verlust – ist keine „Strafe Gottes“ (weil Gott nie straft!), sondern dient einem Zweck: Dem Leben nicht förderliche Strukturen werden vernichtet, um Raum für Neues zu schaffen. Wer sich ehrlich die Situation vor einer Krise ansieht, stellt fest: „Eigentlich wusste ich schon lange, dass da etwas nicht stimmte; ich wollte oder konnte es nur einfach nicht sehen. Gut, dass da endlich Bewegung reingekommen ist, auch wenn es jetzt gerade vielleicht schmerzhaft ist.“ So erging es auch mir.

Meine Krise führte mich – dank eines glücklichen „Zufalls“ – tief in die Spiritualität, zu den Heilern, Mystikern und Weisheitslehren dieser Welt. Ich verstand, dass die wichtigste Botschaft Jesu Christi war: „Werdet Euch Eurer selbst und Eurer Schöpferkraft bewusst. Dann könnt Ihr Euer eigenes Leben und damit letztlich die ganze Welt verändern!“ Er wollte nicht „König“ über die Menschen werden, sondern die Menschen dahin führen, König im eigenen Königreich = Leben zu werden. Der Weg, den er für uns bereitet hat und den er uns zeigte, war der Weg der Bewusstheit, und dieser Weg führt in die Freiheit. Ich war elektrisiert: Denn davon, dass Bewusstheit die Lebensqualität verbessert, war ich damals aus eigener Erfahrung heraus schon lange überzeugt. Mit Feuereifer begann ich, das Thema vollständig in allen seinen Facetten zu durchdringen. Mit dem Wissen, das ich heute habe, hätte ich meine Krise deutlich schneller und schmerzloser überwinden, ja vielleicht sogar ganz verhindern können.

Menschen dabei zu unterstützen, sich ihrer wahren Größe bewusst zu werden, ist meine Herzensangelegenheit. Denn allein dadurch können wir alle gemeinsam „eine neue Erde“ schaffen.

Ich fühle mich meinen christlichen Wurzeln verbunden und verehre Jesus Christus, bin aber nicht Mitglied einer Kirche oder anderen Glaubensgemeinschaft. Denn ich glaube fest daran, dass wahre Spiritualität nicht in Organisationen, sondern im alltäglichen Leben stattfindet und alle Menschen konfessionsübergreifend und konfessionsunabhängig miteinander vereinen kann.

Wer auf „harte Fakten“ Wert legt, den mag Folgendes aus meinem Leben interessieren:

Ich bin Jahrgang 1969 und als Tochter einer Staatsanwältin und eines Rechtsanwalts in Hamburg groß geworden. Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Versicherungskaufrau absolviert. Für Jura-Studium und Promotion ging ich nach Freiburg im Breisgau und kehrte danach für mein Referendariat nach Hamburg zurück. Anschließend arbeitete ich dort als Rechtsanwältin in einer renommierten internationalen Großkanzlei und einer exquisiten kleinen Anwaltskanzlei, bis mir ein internationaler Konzern in Düsseldorf anbot, mit der Unterstützung eines Teams eine weltweit zentral zuständige Abteilung im Rechtsbereich aufzubauen. Ich war zwar erfolgreich, aber irgendwie unzufrieden. Der unerwartete Tod meiner Mutter im Jahr 2005 – sie war 61 Jahre alt und wäre zwei Wochen später nach einer erfolgreichen Karriere in Frühpension gegangen – machte mir das bewusst. Meine Suche nach dem Sinn des Lebens begann. Ich absolvierte in meiner Freizeit – quasi als Hobby – sukzessive eine Reihe von qualifizierten Ausbildungen in den Bereichen Bewusstheit, Coaching, Kommunikation und Mediation. Nach meinem Ausscheiden aus dem Konzern war ich eine Weile eher halbherzig als Rechtsanwältin, Mediatorin, Business Coach und Hochschuldozentin für Konfliktmanagement selbstständig tätig. Mir war schnell klar, dass meine Berufung eine andere ist. Tatsächlich zeigte ein professionelles Job-Profiling, dass Jura mit Abstand das allerletzte Fach ist, das ich hätte studieren dürfen, weil es meinen Neigungen und Talenten überhaupt nicht entspricht. Deshalb habe ich die Konsequenzen gezogen und mich darauf konzentriert, was mir persönlich wirklich wichtig ist und mich innerlich erfüllt: Bewusstheit. Zwei Ausbildungen bei renommierten christlichen Heilern und ein intensives Studium spiritueller Schriften (das mir deutlich mehr Freude gemacht hat als mein Jura-Studium nebst Promotion!) ergänzten mein Repertoire. Endlich angekommen!

 

Meine wichtigsten Qualifikationen im Überblick:

Zwei juristische Prädikatsexamina und eine Dissertation „Magna Cum Laude“ (ich garantiere: in Eigenarbeit!)

1999 bis 2010 Berufstätigkeit in zwei renommierten Anwaltskanzleien (3 Jahre) und in einem internationalen Konzern mit Führungs- und Managementverantwortung (8 Jahre)

2007 bis 2011 Aus- und Fortbildung im Enneagramm bei Caro Tille, Schülerin von Helen Palmer

2008 bis 2010 Zertifizierte Systemische Coaching Ausbildung, Ineko Institut der Universität zu Köln

2011 bis 2012 Zertifizierte Ausbildung im Meridian-Klopfen für Ärzte, Psychotherapeuten und Coaches bei Dr. med. Michael Bohne

2012 Ausbildung zur Mediatorin, Centrale für Mediation

2013 bis heute Ausbildungen und autodidaktisches Studium im Bereich der Geistigen Heilung

Außerdem habe ich eine Vielzahl von Kursen in Personalführung, Gewaltfreier Kommunikation, „konventioneller“ Kommunikation, Meditation und Selbsterfahrung absolviert.

StefanÜber mich